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Im Verlauf standen die veröffentlichten US-Inflationszahlen im Fokus. Diese fielen wie erwartet aus und lieferten nur wenig Auswirkungen auf das Börsenparkett. Im Juli sind in den Vereinigten Staaten die Verbraucherpreise zum Vorjahreszeitraum wie von Experten im Vorfeld prognostiziert um 3,4 Prozent angewachsen.
Am heimischen Aktienmarkt rückten auf Unternehmensebene Wienerberger und DO&CO mit präsentierten Quartalszahlen ins Blickfeld der Akteure. Die Wienerberger-Aktie reagierte mit plus 0,7 Prozent und die DO&CO-Papiere verteuerten sich um 2,2 Prozent.
Der Baustoffkonzern Wienerberger hat heuer im ersten Halbjahr in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld keinen Gewinn mehr geschrieben. Unter dem Strich blieben 0 Euro, wie aus dem aktuellen Halbjahresbericht des Unternehmens hervorgeht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 106 Mio. Euro erzielt worden. Nach Einschätzung der Erste Group fielen die vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel unter den Erwartungen aus.
Der Wiener Cateringkonzern DO&CO hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026/27 (per Ende Juni) Umsatz und Ertrag gesteigert. Das Konzernergebnis kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,3 Prozent auf 31,16 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 5,0 Prozent auf 642,11 Mio. Euro zu. Laut Erste Group-Analysten lagen die Quartalsergebnisse beim Umsatz leicht unter den Markterwartungen, die Gewinnmargen waren jedoch robuster und der Nettogewinn höher als erwartet.
Die Frequentis-Aktie sank 3,5 Prozent auf 76,20 Euro. Nach den am Dienstag präsentierten Geschäftszahlen des Wiener Technologiekonzerns haben nun die Analysten von der Berenberg Bank sowohl ihr Anlagevotum "Buy" als auch ihr Kursziel in Höhe von 91 Euro bestätigt.
Die Aktie von AT&S gewann hingegen starke sechs Prozent. Hier unterstützte die positive Stimmung im europäischen Technologiebereich. Die schwergewichteten Banken BAWAG und Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 1,1 bzw. 0,6 Prozent, während sich die Anteilsscheine der Erste Group leicht um 0,1 Prozent verteuerten.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ