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Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Zahlen von Coreweave und Super Micro Computer, die gute Vorgaben für den Bereich der Künstlichen Intelligenz geliefert hätten. Erstgenannte hatten ein stärker als erwartetes Umsatzwachstum berichtet, letztere mit dem Ausblick für die Umsatzentwicklung die Schätzungen übertroffen.
Die Halbleiterschwergewichte Samsung und SK Hynix reagierten darauf mit Gewinnen. Dies ließ den volatilen südkoreanischen Leitindex Kospi um 3,7 Prozent steigen.
Ansonsten waren die Gewinne überschaubarer. Darin spiegelte sich das Warten auf die US-Inflationszahlen wider. "Die heute anstehenden US-Verbraucherpreise könnten Wasser in den Wein der Börsenoptimisten schütten und die Zinsangst zurück auf das Börsenparkett holen", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Zudem hielten die weiter gestiegenen Ölpreise die Kurse in Schach. Nach wie vor ist keine Einigung zwischen den USA und dem Iran für ein Ende des Kriegs in Sicht. Die Öltransporte aus den Fördergebieten des Persischen Golfs durch die Straße von Hormuz bleiben somit gestört.
Der japanische Aktienmarkt lag leicht im Plus, preiste damit aber auch die am Vortag wegen eines Feiertags verpasste Entwicklung ein. Der Nikkei 225 gewann 0,8 Prozent auf 67.524,06 Zähler. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 sank dagegen moderat auf 9.209,40 Punkte.
Keine einheitliche Tendenz ergab sich an den chinesischen Märkten. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen gewann 0,58 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,83 Prozent nachgab.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL