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Im Fokus stand weiterhin der Iran-Krieg. Zwar hatten sowohl der Iran als auch die USA zuletzt von einer absehbaren Einigung zur Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz gesprochen. Allerdings gab es seit Kriegsbeginn schon etliche Kehrtwenden und die Gemengelage ist äußerst komplex. So bekräftigte der Iran am Montag einmal mehr, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu erheben.
Wie Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte, erarbeite der Iran gemeinsam mit dem Oman "Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See". Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Iran. In der Folge stiegen auch die Ölpreise zuletzt wieder deutlich.
Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Wienerberger in den Fokus. Der langjährige Chef des Baustoffkonzerns, Heimo Scheuch, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Nach mehr als 17 Jahren an der Konzernspitze bat der CEO den Aufsichtsrat um die vorzeitige Beendigung seines Mandats. Der Aufsichtsrat stimmte dem Wunsch am Montag zu und ernannte Vize-CEO Gerhard Hanke zum interimistischen Nachfolger. Wienerberger wird seine Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026 wie geplant am Mittwoch, dem 12. August, präsentieren. Die Aktien gaben um 2,02 Prozent nach und bildeten das ATX-Schlusslicht.
Auch der Caterer Do&Co wird am Mittwoch Quartalszahlen veröffentlichen. Im Vorfeld gaben die Werte um 1,71 Prozent nach.
Die meisten Bankaktien standen, wie schon am Freitag, im Zeichen von Gewinnmitnahmen. BAWAG verloren 1,37 Prozent, RBI 1,20 Prozent. Erste Group legten hingegen um 0,83 Prozent zu. Zudem fiel die Aktie des Versicherers VIG um 1,81 Prozent.
Europaweit verzeichneten Technologiewerte Gewinne. Diesem Trend schloss sich AT&S mit einem kräftigen Plus von 3,20 Prozent an. Von gestiegenen Ölpreisen profitierten OMV (+2,47 Prozent) und SBO (+1,94 Prozent).
Im prime market legten die Werte von Kapsch TrafficCom um 4,78 Prozent zu, jene von Zumtobel gaben hingegen um 4,46 Prozent nach.