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An den Finanzmärkten bleibt das Umfeld angesichts des scheinbar unlösbaren Iran-Konflikts sowie hoher und weiter steigender Energiepreise schwierig, kommentierten die Helaba-Experten. Auch die Spannungen zwischen Russland und Europa sprechen derzeit für eine eher getrübte Stimmungslage.
Für Unterstützung sorgten zuletzt nachlassende Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank, nachdem Fed-Vertreter mit Blick auf die FOMC-Sitzung in knapp zwei Wochen Geduld eingemahnt haben.
"Fed-Gouverneur Christopher Waller zeigte sich bereit, bei der Zentralbanksitzung am 15. und 16. September eine Zinspause zu unterstützen", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Nach Wallers Äußerungen reduzierten Geldmarktteilnehmer ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September."
Zuvor steht aber heute der am Nachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt des Interesses. Neben der Preisstabilität hat die Fed das Ziel, für Vollbeschäftigung zu sorgen. "Ein 'heißer' Arbeitsmarkt mit zu vielen neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft kann die Zinssorgen des Marktes blitzartig zurückbringen", warnte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank.
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb noch sehr dünn. Unter den Einzelwerten zählten AT&S mit plus 7,5 Prozent zu den größten Gewinnern. RHI Magnesita zogen um 5,5 Prozent an.
Bei den Indexschwergewichten verbesserten sich voestalpine um 1,7 Prozent und Wienerberger legten 1,5 Prozent zu. OMV traten mit minus 0,07 Prozent auf der Stelle. Die Bankwerte zeigten sich mit negativen Vorzeichen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ