Wiener Börse schließt im Minus - ATX verliert 0,52 Prozent

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Nach Verlaufsgewinnen beim heimischen Leitindex
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch nach Verlaufsgewinnen mit Abschlägen aus dem Handel verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX sank zum Sitzungsende um 0,52 Prozent auf 6.300,88 Punkte. An den europäischen Leitbörsen gab es zur Wochenmitte keinen klaren Richtungstrend zu sehen, nachdem die Ölpreise wieder gestiegen waren. Im Späthandel belastete in Europa vor allem eine negative Stimmung an der Wall Street.

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Das Highlight des heutigen Tages ist erst am Abend die Zinsentscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed, schrieben die Helaba-Analysten. Eine Veränderung des Leitzinsniveaus wird mehrheitlich nicht erwartet - die Märkte haben dies aber mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 35 Prozent eingepreist. Insofern ist es marktseitig ein relativ unsicheres Ereignis, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt rückte die Erste Group mit positiven Aussichten in den Fokus. Die Bank will ihr Ergebnis je Aktie (EPS) bis 2030 auf mehr als 15 Euro verdoppeln. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Ergebnisses je Titel soll bei 15 Prozent liegen. Zudem soll die bereinigte Eigenkapitalverzinsung (ROTE) in diesem Zeitraum bei über 20 Prozent zu liegen kommen. Die Erste-Aktie gewannen über weite Strecken des Handelstages, schlossen aber mit minus 0,5 Prozent.

Bei den Branchenkollegen ging es ebenfalls abwärts. Die BAWAG-Aktionäre mussten ein Minus in Höhe von 2,1 Prozent verbuchen. Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 2,7 Prozent.

Kapsch TrafficCom-Titel fielen um ein Prozent. Der Wiener Mautsystemanbieter meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr einen höheren Verlust. Das den Anteilseignern zurechenbare Periodenergebnis verschlechterte sich von minus 12,1 Mio. Euro (2024/25) auf minus 18,7 Mio. Euro (2025/26). Der Umsatz des Unternehmens mit rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sank 2025/26 wie schon bekanntgegeben von 530,3 auf 430,6 Mio. Euro.

Die Papiere von Lenzing erholten sich um 4,5 Prozent. Am Dienstag waren die Titel des Faserherstellers mit den angekündigten Stellenabbaumaßnahmen und Plänen für eine Kapitalerhöhung um 14 Prozent nach unten gerasselt.

Palfinger bauten ein Minus von 0,8 Prozent auf 29,60 Euro. Die Berenberg Bank hat ihr Kursziel für die Aktie des Kranherstellers von 42,0 auf 40,0 gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde aber bestätigt.

In einem schwachen Umfeld für Chiphersteller ging es für die AT&S-Titel um 6,1 Prozent abwärts. Die Zahlen des südkoreanischen Herstellers SK Hynix international wurden international enttäuschend aufgenommen.

Aufwärts ging es für einige Werte aus dem Energiebereich. Die OMV-Papiere stärkten sich um 2,4 Prozent. Die Verbund-Anteilsscheine steigerten sich ebenfalls um 2,4 Prozent.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

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