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Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 stieg letztlich um 0,23 Prozent auf 6.470,74 Punkte. Der DAX verbesserte sich um 0,08 Prozent auf 26.285,96 Einheiten. In London fiel der FTSE-100 dagegen um 0,07 Prozent auf 10.878,12 Einheiten.
Der an den Finanzmärkten stark beachtete Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben der US-Verbraucher (PCE) verharrte im Juli im Jahresvergleich auf 3,7 Prozent. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 3,6 Prozent erwartet. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed. Insgesamt zeigte der US-Datenreigen, zu dem auch Auftragsdaten aus der Industrie sowie das Wirtschaftswachstum im vergangenen Quartal zählten, ein gemischtes Bild.
Am Ölmarkt holten die Notierungen ihre anfänglichen weiteren Kursverlusten weitgehend wieder auf. Medienberichten zufolge führen der Iran und der Oman Gespräche zur Einrichtung eines "vorübergehenden gemeinsamen Seekorridors". Damit sollen Öltransporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormuz ausgeweitet werden. An Details werde aber noch gearbeitet, zitierte zuletzt die Nachrichtenagentur Reuters iranische Quellen.
Am Abend wird dann Nvidia von großer Relevanz für die KI-Fantasie der Anleger sein, die zuletzt kritischer an das Thema herangegangen waren. Der Markt werde darauf achten, ob die Nachfrage nach KI-Chips auf hohem Niveau bleibe und der milliardenschwere Ausbau der KI-Infrastruktur in kräftigem Tempo weitergehe, kommentierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Nvidia liefere damit auch einen Gesundheitscheck für den gesamten KI-Boom.
Mit Blick auf das Branchentableau waren am Mittwoch Aktien aus den Sektoren Banken, Konsumgüter und Chemie am stärksten gefragt, während Gesundheitswerte und Medientitel das Nachsehen hatten. Chipwerte zeigten sich im Vorfeld der Nvidia-Zahlen richtungslos.