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Heute steht die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank auf dem Programm, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Eine Zinserhöhung gilt als nahezu sicher und wird von den Marktteilnehmern vollständig eingepreist. Auch die Helaba-Experten gehen von einer Anhebung um 25 Basispunkte aus, wodurch sich der Einlagensatz auf 2,50 Prozent erhöhen würde.
Neben der soliden Konjunktur spricht nach Einschätzung der Analysten vor allem die deutlich oberhalb des EZB-Ziels liegende EWU-Inflation für eine restriktivere Geldpolitik. Es wird befürchtet, dass die weiterhin hohen Energiepreise zu neuen Preisschüben führen und sich die Inflation auf einem erhöhten Niveau verfestigen könnte, hieß es weiter.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Baader Bank und revidierte ihr 6-Monats-Kursziel für die Aktien des Verbund leicht von 59,70 auf 61,00 Euro nach oben. Das Anlagevotum lautet für die Titel des Energieversorgers auf "Reduce". Die Verbund-Aktie tendierte mit minus 0,1 Prozent bei 61,60 Euro.
Bei den schwergewichteten Banken herrschten positive Vorzeichen vor. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus von 1,1 Prozent verbuchen. BAWAG und Erste Group verteuerten sich um 0,4 bzw. 0,7 Prozent.
Im Technologiebereich ermäßigten sich die AT&S-Anteilsscheine um 1,3 Prozent. Seit dem Jahresauftakt liegen die Papiere des Leiterplattenherstellers aber beachtliche mehr als 400 Prozent im Plus.
Unter den Versicherern gewannen Vienna Insurance um 1,8 Prozent. UNIQA befestigten sich um 0,7 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ