Wiener Börse nach starkem Vortag tiefer, ATX -0,3 %

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Strabag schwach nach Verkauf von Großaktionär
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Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag einen Teil seiner kräftigen Vortagesgewinne wieder abgegeben. Der ATX stand rund eine Dreiviertelstunde nach Sitzungsbeginn 0,27 Prozent tiefer auf 5.804,92 Punkten. Für den ATX Prime ging es um 0,28 Prozent auf 2.884,65 Zähler hinab. Im europäischen Umfeld gab es überwiegend ebenfalls moderate Kursverluste.

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Etwas Gegenwind kam aus den USA. Die US-Notenbank Fed betonte im am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll ihrer Sitzung von Ende Jänner die inflationären Risiken. Einige Notenbanker hätten bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass die Fed die Leitzinsen erhöhen könnte, sollte die Inflation über den Erwartungen der Fed liegen. Zudem habe ein Großteil der Teilnehmer darin übereinstimmt, dass der US-Arbeitsmarkt Anzeichen der Stabilisierung zeige.

In Wien sackten die Strabag-Aktien um 6,5 Prozent auf 91,10 Euro ab. Die Analysten der Erste Group verwiesen auf einen Bloomberg-Bericht, wonach die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien etwa 2,08 Millionen Strabag-Aktien zum Preis von 86,5 Euro je Aktie platziert habe. Unabhängig davon stuften die Erste-Experten die Titel von "Buy" auf "Accumulate" ab, hoben aber ihr Kursziel von 95,3 auf 108,9 Euro an.

Lenzing-Anteile standen im frühen Handel leicht im Minus bei 26 Euro. Deutsche Bank Research senkte das Kursziel für die Aktien von 26 auf 25 Euro und bekräftigte ihre Halteempfehlung.

Unter den weiteren Einzelwerten kamen am Mittwoch sehr starken voestalpine-Titel um 2,3 Prozent zurück. Auch Wienerberger gaben mit minus 1,6 Prozent einen Teil ihrer Vortagesgewinne wieder ab. Im Banksektor rangierten BAWAG mit plus zwei Prozent an der ATX-Spitze, Erste Group gaben dagegen um 0,7 Prozent nach.

Semperit wurden am Berichtstag noch nicht gehandelt. Die Erste-Analysten hoben ihr Kursziel von 13,1 auf 14,2 Euro an, die neutrale Empfehlung "Hold" wurde beibehalten.

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