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Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel zwar um 0,36 Prozent, verblieb mit 49.710 Punkten aber unter der Marke von 50.000 Zählern, unter die er zuletzt gerutscht war. Der technologielastige Nasdaq Composite gewann 0,45 Prozent auf 22.680 Punkte. Der marktbreite S&P 500 erhöhte sich um 0,31 Prozent auf 6.865 Zähler.
Die Sorgen über belastende Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Geschäftsmodelle von Unternehmen und ganzen Branchen lasteten zuletzt auf den Börsen. "Die Aktienmärkte scheinen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen angesichts der durch KI verursachten Umbrüche auf die Probe zu stellen", schrieb Axel Botte, Chefstratege des Investmenthauses Ostrum Asset Management. Die Risikoscheu nehme zu, die Märkte reagierten wie so oft reflexartig auf Abwärtsrisiken für die Aktienkurse und wendeten sich risikofreieren Anlagen zu.
Die Aktien des KI-Chipspezialisten Nvidia verzeichneten im frühen Geschäft Zuwächse von 1,5 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Social-Media-Riese Meta in den nächsten Jahren eine Millionenzahl von Nvidia-Prozessoren einsetzen möchte. Experten sehen darin einen Schritt, die bereits enge Beziehung der beiden Unternehmen weiter zu festigen. Meta-Aktien gaben um 1,1 Prozent nach.
Nvidia hat laut einem Bericht an die Börsenaufsicht SEC außerdem Beteiligungen neu strukturiert. Neben dem Einstieg beim Halbleiter-Designunternehmen Synopsys ging daraus hervor, dass Anteile an den Unternehmen Applied Digital und Recursion Pharmaceuticals verkauft wurden, deren Aktien mit acht respektive elf Prozent unter Druck gerieten.
Die Berichtssaison bot gemischte Nachrichten: Das Cybersicherheits-Unternehmen Palo Alto enttäuschte Anleger mit dem Ausblick, wie der Rückschlag beim Aktienkurs um neun Prozent zeigt. Besser an kamen die Resultate von Analog Devices und Cadence Design Systems, deren Titel um bis zu sieben Prozent anzogen.