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Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Wienerberger mit präsentierten Geschäftszahlen in den Fokus. Der Baustoffkonzern hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnsprung abgeschlossen. Trotz der anhaltenden Schwäche im Wohnungsneubau verdoppelte sich das den Aktionären zuzurechnende Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr auf 166 Mio. Euro. Der Umsatz legte leicht um 1 Prozent auf 4,57 Mrd. Euro zu. Das operative Ergebnis blieb stabil, während Einmaleffekte das berichtete Ergebnis stützten. Laut Analysten der Erste Group verfehlte im 4. Quartal das operative Ergebnis EBITDA und der Nettogewinn die Erwartungen der Bank. Die Titel des Baukonzerns reagierten dennoch mit plus 3,9 Prozent.
UNIQA kletterten 2,9 Prozent auf 16,56 Euro hoch. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Versicherungskonzerns von 17,00 auf 19,60 Euro nach oben gesetzt. Gleichzeitig wurde das Anlagevotum "Buy" für die Titel bestätigt.
Unter den Schwergewichten zogen voestalpine um beachtliche 7,7 Prozent hoch. Die Verbund-Titel kletterten 2,1 Prozent hoch. Die Papiere der Raiffeisen Bank International bauten ein Plus von 2,3 Prozent. BAWAG und Erste Group gewannen 0,4 bzw. 2,7 Prozent.
Frequentis erhöhten sich um 0,5 Prozent. Eine Tochter der Wiener Technologiefirma, Frequentis C4i, hat eine Absichtserklärung mit SAMI L3Harris Technologies unterzeichnet, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Verteidigungskommunikation in Saudi-Arabien auszuloten. Der Fokus liege dabei auf aktuellen Programmen und künftigen Angeboten im Bereich der Programmdurchführung und lokalen Unterstützung. Die Royal Saudi Air Force nutze bereits das Kommunikationssystem von Frequentis C4i.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER