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Die US-Notenbank Federal Reserve ist sich über den künftigen Zinskurs uneins. Einige Währungshüter schließen sogar weitere Zinserhöhungen nicht aus, sollte die Inflation hoch bleiben. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Zinssitzung von Ende Jänner hervor. Andere Notenbanker halten dagegen an der Erwartung von Zinssenkungen fest.
Mit Blick auf die Einzelwerte verzeichneten die Aktien des KI-Chipspezialisten Nvidia Zuwächse von 1,6 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Social-Media-Riese Meta in den nächsten Jahren eine Millionenzahl von Nvidia-Prozessoren einsetzen möchte. Experten sehen darin einen Schritt, die bereits enge Beziehung der beiden Unternehmen weiter zu festigen. Meta-Aktien schlossen nach anfänglichen Verlusten mit plus 0,6 Prozent.
Nvidia hat laut einem Bericht an die Börsenaufsicht SEC außerdem Beteiligungen neu strukturiert. Neben dem Einstieg beim Halbleiter-Designunternehmen Synopsys (plus 4,8 Prozent) ging daraus hervor, dass Anteile an den Unternehmen Applied Digital (minus 4,9 Prozent) und Recursion Pharmaceuticals (minus zwei Prozent) verkauft wurden.
Die Berichtssaison bot gemischte Nachrichten: Das Cybersicherheits-Unternehmen Palo Alto enttäuschte Anleger mit dem Ausblick, wie der Rückschlag beim Aktienkurs um 6,8 Prozent zeigte. Besser an kamen die Resultate von Analog Devices (plus 2,6 Prozent) und Cadence Design Systems (plus 7,6 Prozent) an.