
von
Eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen ist weiter nicht in Sicht. Zwar werden laut diversen Meldungen die Verhandlungen fortgeführt, zugleich gibt es aber immer wieder Meldungen über gegenseitige Angriffe. Allerdings ist laut den Analysten der Helaba zu beobachten, dass der Konflikt mit dem Iran und die Schließung der Straße von Hormuz etwas an Bedeutung verloren haben. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trüben und die Energiepreise zu erhöhen. Marktteilnehmer widmen sich inzwischen aber auch anderen Themen", erklären die Experten einem Bericht.
In Österreich stärkt der Baukonzern Porr seine Bande mit dem Immobilienentwickler UBM. Die Porr AG beabsichtigt, der UBM Development AG Hybridkapital im Volumen von 56,4 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen, wie das Unternehmen am Dienstag in Wien mitteilte. Der Porr-Aufsichtsrat hat der Zeichnung bereits zugestimmt. Mit der Kapitalspritze wollen die beiden Unternehmen ihre jahrzehntelange operative Zusammenarbeit weiter intensivieren. UBM lagen heute unbewegt bei 17,45 Euro.
Analysten der Erste Group Research haben zudem das Kursziel des Baukonzerns nach Vorlage der Zahlen für das 1. Quartal von 39,5 Euro auf 45,9 Euro hinaufgesetzt. Die Empfehlung "Accumulate" wurde beibehalten. Erklärt wird die Entscheidung "mit einer Aufwärtskorrektur unserer langfristigen EBIT-Annahmen angesichts der verbesserten Margenentwicklung." Porr-Papiere gaben 0,25 Prozent auf 39,95 Euro nach.
Do&Co büßte heute bisher 0,4 Prozent ein. Der Caterer gab heute bekannt, seine Aktionäre stärker am Gewinn beteiligen zu wollen. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 eine Dividende in Höhe von 2,50 Euro je Aktie vor, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Geschäftsjahr davor waren noch 2,00 Euro je Titel ausgeschüttet worden.
Verbund gewannen bisher 1,4 Prozent. Der Stromkonzern will den Bau des Energiespeichers Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern trotz laufender Klagen vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
AT&S gewannen zum Start als Topperformer im ATX prime-Segment 3,7 Prozent. Damit wuchs das Plus des Halbleiterherstellers seit Jahresbeginn bereits auf 350 Prozent an.
Im Vorfeld der morgigen Vorlage des Geschäftsberichts fanden sich die Aktien der voestalpine weiter im Verlustbereich. Die Anteilsscheine des Stahlkonzerns gaben als Schlusslicht im ATX prime 2,5 Prozent ab, nachdem sie gestern bereits 4,3 Prozent verloren hatten.
Papiere der schwergewichteten OMV bauten 0,6 Prozent auf. Damit bewegte man sich gegen den europäischen Trend, denn der Stoxx 600 Oil & Gas war mit Abgaben von 0,72 Prozent einer der schwächsten Sektoren.