US-Börsen starten uneinheitlich - Dow Jones verliert 0,28%

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Nasdaq Composite gewinnt 0,18 Prozent
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Die US-Börsen haben am Montag den Handel ohne klaren Richtungstrend aufgenommen. Die jüngste Rekordjagd an der Wall Street geht damit vorerst nicht weiter. Stützend wirke weiterhin das Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI). Fehlende Fortschritte in den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs sowie wieder steigende Ölpreise sorgen aber bei den Anlegern für eine zurückhaltende Stimmung.

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Der Leitindex Dow Jones Industrial gab kurz nach Sitzungsauftakt 0,28 Prozent nach auf 50.889 Punkte. Der marktbreite S&P-500 zeigte sich mit plus 0,05 Prozent auf 7,583 Einheiten nur wenig verändert. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es hingegen um 0,18 Prozent auf 27.022 Punkte hoch.

Der Iran werde den Austausch von Nachrichten mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen, berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine Erklärung.

Zudem kam es in den stockenden iranisch-amerikanischen Gesprächen erneut zu gegenseitigen Brüchen der Waffenruhe. Nach US-Bombardierungen in der südlichen iranischen Provinz Hormusgan am Wochenende meldeten die iranischen Revolutionsgarden in der Früh einen Vergeltungsschlag.

US-Präsident Donald Trump zeigte hingegen weiterhin Optimismus. Er forderte seine Kritiker auf, sich einfach zurückzulehnen und zu entspannen. "Am Ende wird alles gut ausgehen - das tut es immer!", schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social.

Im Zuge des KI-Hypes lieferten Nvidia und ARM Schlagzeilen. Die Aktien des Chiparchitektur-Entwicklers ARM sprangen dank einer Kooperation mit dem KI-Chip-Riesen Nvidia um weitere fast zehn Prozent hoch. Nvidia-Titel legten um 3,8 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, mit einem neuen Chip in den PC-Markt einzusteigen und damit die dort bisher führenden Hersteller Intel und AMD anzugreifen. Deren Aktien büßten 6,7 beziehungsweise 5,0 Prozent ein.

Bei HP Enterprise verteilten die Anleger Vorschuss-Lorbeeren: Für die Aktien des Server- und Storagespezialisten, deren Rekordrally jüngst von herausragenden Geschäftszahlen des Konkurrenten Dell neue Nahrung bekommen hatte, legten weitere 2,9 Prozent zu. Dabei legt das Unternehmen erst nach Börsenschluss die eigenen Quartalszahlen vor.

Außerhalb der Tech-Branche können sich die Anleger beim Logistikriesen Fedex auf Kursgewinne von immerhin 0,1 Prozent freuen. Analyst Jordan Alliger von der US-Investmentbank Goldman Sachs senkte zwar seine Schätzungen und sein Kursziel für die Aktien, um die Abspaltung des Frachtgeschäfts zu berücksichtigen. Der Markt sollte das künftig alleine unter der alten Fedex firmierende Paketgeschäft aufgrund einer günstigeren Kostenstruktur aber optimistisch sehen, betonte der Experte, der weiter zum Kauf rät.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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