Wiener Börse legt zu, BAWAG gewinnen 7,7 Prozent

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BAWAG-Aktie nach Meldung der Übernahme der irischen PTSB stark gesucht
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Die Wiener Börse hat am Mittwoch im Nachmittagverlauf ihr anfängliches Plus noch deutlich ausgebaut. Der ATX stieg bis 15.20 Uhr um 1,87 Prozent auf 5.906,11 Punkte. Auch an anderen Börsen in Europa ging es nach oben. Angetrieben wurden die Märkte von der Hoffnung auf eine politische Entspannung im Nahen Osten. Berichten zufolge arbeitet Pakistan an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA. Zudem habe China dem Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen.

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Da die USA und der Iran eine weitere Gesprächsrunde erwägten, bestehe "die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Ein Friedensabkommen würde zudem die Straße von Hormuz öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg.

Stark gesucht waren nach Meldung einer Übernahme die Aktien der BAWAG und legten 7,6 Prozent zu. Die BAWAG will für 1,62 Mrd. die irische Bank PTSB übernehmen. Die Permanent TSB Group Holdings (PTSB) habe ein entsprechendes Barangebot der BAWAG angenommen, teilten BAWAG und PTSB am Dienstag in Aussendungen mit. Konkret bietet das österreichische Institut 2,97 Euro je Aktie. Das irische Finanzministerium, das 57,5 Prozent der Anteile hält und aus der PTSB aussteigen will, befürwortet das Angebot ebenso wie der Verwaltungsrat des irischen Finanzinstituts.

Sehr fest notierten auch AT&S und stiegen um 4,8 Prozent. Auch an anderen Börsen fanden sich Technologiewerte unter den größten Gewinnern. Andritz-Aktien gewannen nach einer Kurszielerhöhung 2,1 Prozent auf 68,00 Euro. Die Analysten der Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für die Titel des Anlagenbauers von 86 auf 90 Euro erhöht und ihre Empfehlung "buy" bestätigt.

Unter den weiteren ATX-Gewinnern fanden sich Lenzing und voestalpine mit Gewinnen von jeweils gut 2 Prozent. Die beiden größten ATX-Verlierer waren die Aktien der Versorger EVN und Verbund mit Abschlägen von 2,1 bzw. 1,5 Prozent.

Die am Nachmittag gemeldeten Daten zu den US-Erzeugerpreisen wirkten sich nicht merklich an den Börsen aus. Impulse für die Märkte könnten jetzt die noch am Abend angesetzten Reden der EZB-Chefin Christine Lagarde und mehrerer Vertreter der US-Notenbank bringen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

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