Europas Leitbörsen starten einheitlich mit Kursgewinnen

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Euro-Stoxx-50 legt gut ein Prozent zu
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag beflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und deutlich fallenden Ölpreisen mit Kursgewinnen in den Feiertagshandel gestartet. So zog der Euro-Stoxx-50 um 1,07 Prozent auf 6.083,94 Zähler an. Der Frankfurter DAX stieg in den ersten Handelsminuten um 1,2 Prozent auf 25.180 Punkte und erklomm damit das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar.

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Die Börsen in London und Zürich bleiben zu Wochenbeginn allerdings feiertagsbedingt geschlossen. Auch an den US-Aktienmärkten findet heute wegen eines Feiertags kein Handel statt.

Die USA stehen nach Angaben von Präsident Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!"

Ein Branchenvergleich zeigte Aktien aus den Bereich Luftfahrt und Tourismus unter den größeren Gewinnern. Ölwerte wie TotalEnergies, Eni oder Shell fanden sich angesichts der sinkenden Ölpreise hingegen auf der Verliererseite.

Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus (Aktie plus 2,4 Prozent) hadert weiter mit Lieferschwierigkeiten. Die australische Fluggesellschaft Qantas wird nun die ersten Maschinen der bestellten 12 angepassten Langstreckenflieger vom Typ A350 erst ab April 2027 erhalten, wie Airbus am Montag mitteilte. Qantas hatte mit einer Lieferung Ende 2026 gerechnet. Airbus sprach von Problemen in der Lieferkette, ohne konkreter zu werden.

Die nun offiziellen Übernahmeavancen von Uber treiben die Kursrally von Delivery Hero am Pfingstmontag weiter an. Für die Papiere des Essenslieferanten winkt der elfte Gewinntag in Serie. Mit gut zehn Prozent plus auf 37,11 Euro bauen sie ihre Kursrally weiter aus. Uber sei mit einem Angebot von 33 Euro pro Aktie auf die Gesellschaft zugekommen, teilte Delivery Hero am Samstag mit. Uber hält bereits ein Fünftel der Anteile und hat Zugriff auf weitere Aktien. Die im Raum stehenden 33 Euro stießen am Markt auf wenig Begeisterung angesichts eines bereits höheren Marktniveaus.

Folglich ist Uber laut einem aktuellen Bericht der "Financial Times" offenbar auch bereit, 38 Euro zu zahlen. Selbst dies könnte einigen Anteilseignern aber noch zu wenig sein. Sie wollten mehr als 40 Euro für ihre Anteilsscheine, schrieb Analyst Giles Thorne von der Investmentbank Jefferies.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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