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"Für Anleger gibt es kaum eine Chance, den zukünftigen Verlauf verlässlich zu prognostizieren." Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, sprach von innerlicher Zerrissenheit des Marktes. "Der Markt schwankt zwischen Friedensfantasie und Eskalationsrisiko", so Emden. "Investoren dürften weiterhin auf diplomatische Fortschritte setzen, doch jeder neue Zwischenfall erinnert daran, wie fragil die Lage tatsächlich ist."
Der Nikkei-225 verlor nach den Rekordständen am Vortag 0,25 Prozent auf 64.996,09 Punkte. Dabei standen Aktien von Advantest unter Druck. Auch in Australien ging es leicht nach unten. Der australische S&P-ASX-200 sank um 0,39 Prozent auf 8.692 Punkte.
Auch an den chinesischen Börsen gab es leichte Minuszeichen. Der Shanghai Composite fiel um 0,17 Prozent auf 4.145,37. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong schloss mit einem knappen Minus von 0,03 Prozent und 25.599,45 Zählern.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL