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Nach positiven Vorgaben der Übersee-Märkte zeigte sich auch das europäische Börsenumfeld klar im grünen Bereich. Für Auftrieb sorgen zu Wochenbeginn die Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges sowie die merklich gesunkenen Rohölpreise.
Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist." Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. "Es darf keine Fehler geben!".
Konjunkturdaten standen am Pfingstmontag keine zur Veröffentlichung an. Auch die Meldungslage zu den Unternehmen gestaltete sich feiertagsbedingt ausgesprochen dünn. Zudem bleiben die US-Aktienmärkte heute wegen eines Feiertags geschlossen.
Unter den heimischen Einzelwerten konnten AT&S ihren aktuellen Höhenflug fortsetzen und zogen um gut zehn Prozent auf 144,00 Euro an. Bereits am Freitag hatten die Titel von einer guten Branchenstimmung in Halbleiterwerten sowie von Kurszielanhebungen profitieren können und waren gut zwölf Prozent hochgesprungen.
Klar fester tendierten auch DO&CO mit einem Kursanstieg um 5,2 Prozent. Bajaj Mobility gewannen 6,2 Prozent und Palfinger legten 3,5 Prozent zu.
Unter den Indexschwergewichten konnten sich Wienerberger um 3,4 Prozent verbessern. Erste Group stiegen um 3,6 Prozent, während Raiffeisen um 3,4 Prozent fester tendierten. voestalpine lagen gut zwei Prozent im Plus.
Zu den wenigen Verlierern zählten SBO mit minus 1,6 Prozent. OMV traten mit plus 0,08 Prozent auf der Stelle. Die Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormuz belastet am Montag europaweit die Aktien von Ölkonzernen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ