Wiener Börse legt etwas zu, ATX plus 0,3 Prozent

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Zumtobel mit Zahlenvorlage
 © ALEX HALADA, Themenbild, Apa
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Nach drei Verlusttagen in Folge haben die Anleger am Wiener Aktienmarkt am Donnerstag weiterhin nur zaghaft agiert. Zuletzt lag der ATX 0,31 Prozent im Plus auf 6.776 Punkten. Unterm Strich fehlen dem Leitindex seit dem Rekordhoch vom Wochenstart aber klare Kaufimpulse. Der ATX Prime gewann am Donnerstagnachmittag 0,27 Prozent auf 3.329 Zähler. Auch die europäischen Leitbörsen tendierten richtungslos, wobei wieder steigende Ölpreise hier etwas belastend wirkten.

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Auf Unternehmensebene rückte am heimischen Aktienmarkt Zumtobel mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld, zudem wurde eine Neuzusammensetzung des ATX publik.

Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel ist im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Periodenergebnis belief sich auf 4,2 Mio. Euro, nach einem Verlust von 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war mit 264,1 Mio. Euro nahezu stabil. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 Mio. auf 8,2 Mio. Euro.

Laut Erste Group-Einschätzung fielen die vorgelegten Ergebnisse gemischt aus. Der Umsatzausweis entsprach in etwa den Erwartungen, das EBIT enttäuschte aber. Die Zumtobel-Aktie reagierte auf die Zahlenvorlage mit einem Kursplus von 1,7 Prozent.

Nach der halbjährlichen Überprüfung der österreichischen Indizes durch das Indexkomitee der Wiener Börse am Mittwoch kommt es per 21. September zu folgenden Änderungen: Mayr-Melnhof Karton AG kehrt nach einem Jahr in den österreichischen Leitindex ATX zurück und löst damit die SBO AG ab. Bei Mayr-Melnhof gab es ein Plus von 0,5 Prozent zu sehen und die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO legten 0,2 Prozent zu.

Klar im Plus standen die Aktien der Versicherer. Vienna Insurance Group verteuerten sich um 1,7 Prozent und die UNIQA-Anteilsscheine legten 3,2 Prozent zu.

Unter den weiteren Schwergewichten gewannen voestalpine zwei Prozent und folgten damit einem freundlichen europäischen Branchenumfeld. Erste Group verbesserten sich im durchwachsenen Branchenumfeld um ein Prozent. OMV büßten dagegen 1,9 Prozent ein.

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