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Der Dow Jones Industrial stieg am Mittwoch im frühen Handel um 0,62 Prozent auf 53.093,92 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 0,34 Prozent auf 7.657,48 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,22 Prozent auf 26.157,00 Einheiten hinauf.
"Im Epizentrum der Sorgen stehen neue Kampfhandlungen im Iran-Konflikt und die damit einhergehenden Anstiege der Energiepreise", so Jochen Stanzl von der Consorsbank. Zudem gebe es Hinweise darauf, dass die US-Notenbank bald handeln könnte, um etwas gegen die hohe Inflation zu tun.
US-Notenbankchef Kevin Warsh hatte zuletzt deutlich gemacht, dass die Inflation nicht schnell genug zurückgehe, was am Markt die Erwartung einer baldigen Leitzinserhöhung befeuerte. Zurückhaltender gab sich zur Wochenmitte der Präsident der Federal Reserve Bank von New York, John Williams. "Ich denke, wir müssen abwarten und beobachten", erklärte Williams in einem CNBC-Interview. "Aktuell gibt es keine klaren Anzeichen, ob die gegenwärtige Geldpolitik ausreicht, um die Inflation im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre wieder auf das Zielniveau zu bringen, oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind."
Unter den Einzelwerten stiegen die Papiere von Dell um elf Prozent. Der Computerkonzern hatte am Vorabend in New York starke Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose angehoben. Dell profitierte dabei vor allem von der starken Nachfrage nach KI-Servern.
Uber legten um 1,7 Prozent zu. Der Fahrdienstvermittler will rund 3.000 Stellen streichen, um mehr Geld in das Kerngeschäft und Wachstumsfelder zu stecken.
Auch Palo Alto Networks hatte nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt und dabei einen Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt, der die Markterwartungen übertroffen hat. Die Aktie gab im frühen Handel jedoch um 8,7 Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs jedoch fast verdoppelt, was nun auf Gewinnmitnahmen hindeutet.
Aktien von GitLab machten einen Kurssprung um 14 Prozent nach oben. Das Softwareunternehmen hatte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben und damit die Erwartungen übertroffen.
Für die Aktie von Credo Technology ging es nach Quartalszahlen um 14 Prozent nach unten.