Europas Börsen treten auf der Stelle, Euro-Stoxx-50 unbewegt

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Nach drei Verlusttagen in Folge
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Die europäischen Börsen sind am Donnerstagvormittag auf der Stelle getreten. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 notierte prozentuell unverändert auf 6.362 Einheiten, nachdem er zuvor drei Verlusttage in Folge verbucht hatte. Der DAX in Frankfurt legte knappe 0,09 Prozent auf 25.863 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone zeigte sich der Londoner FTSE-100 mit 10.757 Einheiten ebenfalls unbewegt.

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Die Stabilisierungsbewegung nach den jüngsten Abschlägen an den Aktienmärkten begründeten Marktbeobachter mit den leicht rückläufigen Ölpreisen. Dass Donald Trump zuletzt von nur kurzzeitigen Attacken auf den Iran gesprochen habe, sei "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Für den Moment habe der US-Präsident die Märkte damit beruhigt.

"Für eine langfristige Ruhe braucht es aber deutlich mehr", warnte der Experte vor zu hohen Erwartungen. "Die Straße von Hormuz ist weiterhin geschlossen. Und von einem dauerhaften Frieden werden die beiden Konfliktparteien auch im Falle eines Endes der Attacken weit entfernt sein."

Eine Branchenbetrachtung in Europa präsentierte den Sektor mit Konsumgüterherstellern als schwächsten Bereich. Hier büßte die Puma-Aktie 3,5 Prozent ein. Hermes und Kering fielen ebenfalls jeweils mehr als drei Prozent.

In der Gunst der Anleger am weitesten oben standen Medienwerte. Die Papiere der Publicis Groupe verteuerten sich um drei Prozent.

Im Euro-Stoxx-50 war die Aktie von SAP mit plus 1,2 Prozent der Spitzenwert. Sie profitierte wohl von einem nachbörslich euphorisch aufgenommenen Umsatzausblick des US-Cloud-Softwareanbieters Snowflake.

Aktien der Deutschen Telekom gewannen 1,5 Prozent. Der aktivistische Investor Elliott habe einen beträchtlichen Anteil an dem Telekomkonzern aufgebaut und angedeutet, dass die Bonner ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Mobilfunktochter T-Mobile US fallen lassen sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf Kreise.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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