
von
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben im Verlauf ebenfalls in die Verlustzone gewendet und dort auch geschlossen. Etwas auf die Stimmung drückte, dass die Ölpreise ihre Verluste aus dem frühen Handel wieder wettgemacht hatten.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr magere Meldungslage vor. Porr-Titel schlossen mit einem starken Abschlag von 7,8 Prozent. Die Analysten der Erste Group werten die Emission einer hybriden Wandelanleihe des Baukonzerns mit einem Volumen von bis zu 150 Mio. Euro kurzfristig als leicht negativ für die Aktie, da sie bei vollständiger Wandlung eine potenzielle Verwässerung von bis zu rund 8 Prozent zur Folge hätte.
Merklich abwärts ging es auch für die Branchenkollegen Strabag und Wienerberger mit Verlusten von 1,9 bzw. 2,5 Prozent.
Die AT&S-Aktie gab 0,7 Prozent ab. Am Vortag waren die Papiere des Leiterplattenherstellers in einem festen Technologiesektor noch um mehr als zehn Prozent hochgesprungen.
Unter den schwergewichteten Banken legten die Papiere der Raiffeisen Bank International um 1,5 Prozent zu. Erste Group verteuerten sich um 0,8 Prozent. Die Titel der BAWAG gaben hingegen 1,5 Prozent nach.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ