Europas Leitbörsen im Plus - Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,29 %

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Weiter sinkende Ölpreise unterstützen die Aktienkurse
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Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Montag mit leichten Zuwächsen geschlossen. Positiv wirkten vor allem die weiter gesunkenen Rohölpreise. Der Euro-Stoxx-50 verbuchte ein Plus von 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte. In Frankfurt verbesserte sich der DAX zum Wochenstart um 0,62 Prozent auf 25.139,69 Einheiten. Der britische FTSE-100 gewann 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte.

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Die Börsen feierten bisher keinen Friedensvertrag, sondern honorierten lediglich Fortschritte auf dem Weg dorthin, kommentierte Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Broker eToro. Nach dem Auftakt der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz auf der Ebene der Verhandlungsführer soll es unmittelbar im Anschluss weitere Beratungen auf Arbeitsebene geben. Wienke sieht daher eine kritische Übergangsphase, in der die größte Gefahr nicht von der Konjunktur, sondern einem möglichen Scheitern der Verhandlungen ausgehe.

In London gab der britische Premierminister Keir Starmer seinen Rücktritt als Parteichef bekannt gab. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.

Im europäischen Sektortableau waren Technologiewerte wieder einmal am meisten gefragt. Sie folgten damit der Branchenstärke in Asien. Die Aktien der Chipkonzerne SK Hynix und TSMC legten dort deutlich zu. Im Euro-Stoxx und im französischen CAC-40 zählten Infineon und STMicro zu den größeren Gewinnern.

Im moderat freundlichen Reise- und Freizeitsektor konnten sich die Anleger von Easyjet über ein Kursplus von 2,8 Prozent auf 518 Pence freuen. Die britische Billigfluggesellschaft lehnte dem Interessenten Castlelake zufolge auch ein drittes unverbindliches Übernahmeangebot des US-Investors ab. Castlelake habe Easyjet am 20. Juni angeboten, alle Aktien für 625 Pence je Anteilsschein in bar zu übernehmen, teilte Castlelake mit. Der Easyjet-Verwaltungsrat hatte zuvor bereits Offerten über 560 und 600 Pence zurückgewiesen. Nun haben die Amerikaner bis zum 26. Juni Zeit, ein verbindliches Übernahmeangebot zu unterbreiten oder ihr Angebot zurückzuziehen.

Der Index der Öl- und Gaskonzerne knüpfte an seine Stabilisierung nach den vorangegangenen Verlusten an, obwohl es für die Ölpreise weiter nach unten ging.

Auf den Verkaufszetteln ganz oben standen dagegen die Aktien von Konsumgüterherstellern, Medienunternehmen sowie Bau- und Baustoffefirmen.

Die Hoffnung auf einen Ausweg aus dem Nahost-Krieg belastete die Aktien aus dem Rüstungssektor. Die Titel von Rheinmetall büßten 1,1 Prozent ein. Im MDax verloren die Aktien von Hensoldt starke 4,6 Prozent.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND

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