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Der ATX fiel am Donnerstag in der ersten Handelsstunde um 0,34 Prozent auf 6.505,81 Punkte, womit der heimische Leitindex die Erholungsgewinne der Vortage teilweise wieder abgab. Unterm Strich bleibt er in der Konsolidierungsspanne zwischen 6.300 Zählern und dem Rekordhoch bei knapp 6.600 Einheiten. Für den ATX Prime ging es um 0,38 Prozent auf 3.201,32 Zähler hinab.
Inzwischen schüren steigende Ölpreise wegen der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg weiter Inflationsängste und bleiben damit ein Problem für die Märkte. Hinzu kommt, dass die nach US-Börsenschluss vorgestellten Zahlen großer US-Konzerne die Anleger nicht überzeugten, während auch die Quartalsberichte einiger europäischer Unternehmen unter den Erwartungen blieben.
Abseits des EZB-Entscheids stehen unterdessen kaum wichtige Konjunkturdaten an. Auch unternehmensseitig blieb die Meldungslage zunächst dünn. Im ATX legten Ölaktien sowie Bauwerte zu, während Banken nachgaben.
RBI verloren branchenkonforme 0,7 Prozent auf 55,55 Euro. Trotz steigender Kosten dürfte ein wachsender Nettozinsertrag sowie steigende Gebühreneinnahmen einen Anstieg des Vorsteuergewinns um zwei Prozent unterstützen, erwartet Analystin Marlene Eibensteiner von der Deutschen Bank mit Blick auf die kommenden Quartalszahlen. Sie hob ihr Kursziel für die Titel von 37 auf 40 Euro an, beließ die Titel aber bei "Hold".