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Die zunehmende Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Iran-Krieges und die deutlich rückläufigen Ölpreise sorgten am heimischen Aktienmarkt zunächst für eine Erholung. Allerdings gaben die Aktien der Energie- und Ölbranche klar nach und drückten den ATX im Verlauf in die Verlustzone. OMV verloren 3,05 Prozent. Für die Verbund-Werte ging es 1,86 Prozent nach unten. SBO gaben um 1,27 Prozent nach.
Der heurige ATX-Shootingstar AT&S fand sich um 5,04 Prozent deutlich tiefer. Die Aktie wird heute allerdings ex-Dividende gehandelt.
Leicht im Plus lagen die schwer gewichteten Banktitel. So gewannen Erste Group 0,52 Prozent. Eine Erholungsbewegung gab es auch im Reisesektor. Die Titel des Airline-Caterers Do&Co legten um 1,99 Prozent zu.
Wienerberger erholten sich um 2,69 Prozent, nachdem die Aktien des Baustoffkonzerns in der Vorwoche nach Quartalszahlen und einer Gewinnwarnung deutlich nachgegeben hatten.
Die Analysten der Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für die Aktien der Andritz bei 90 Euro belassen. Gleichzeitig wurde die Empfehlung "Buy" vom zuständigen Experten Lars Vom-Cleff unverändert beibehalten. Der steirische Anlagenbauer wird am 30. Juli seine Zweitquartalszahlen 2026 präsentieren. Die Deutsche Bank prognostiziert einen Umsatzanstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einen Zuwachs des vergleichbaren EBITDA um 8,7 bis 9,1 Prozent. Die Analysten merkten an, dass sich der stärkere Euro negativ auf die Verkäufe im ersten Quartal ausgewirkt habe. Der Auftragsbestand von Andritz sei hingegen auf Rekordniveau. Die Kosten wurden in jüngster Zeit erfolgreich gesenkt und die Experten erwarten, dass das Gewinnwachstum kurz- bis mittelfristig aus allen vier Geschäftsbereichen kommen wird. Im Verlauf notierten die Andritz-Aktien an der Wiener Börse mit minus 0,65 Prozent bei 76,80 Euro.