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Begrüßt wurden von den internationalen Anleger vor allem die weiter sinkenden Rohölpreise. Im Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal "Axios" zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormuz.
Am heimischen Aktienmarkt rückten auf Unternehmensebene voestalpine und Lenzing mit präsentierten Quartalszahlen in den Fokus. Die Lenzing-Aktie reagierte mit plus 3,9 Prozent, bei der voestalpine ging es hingegen 2,2 Prozent abwärts.
Der oberösterreichische Stahl- und Technologiekonzern voestalpine hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres dank Sondereffekten einen Gewinnsprung erzielt. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg in den ersten drei Monaten auf 495 Mio. Euro, nach 361 Mio. Euro im Vorjahr. Darin enthalten seien Sondereffekte von rund 100 Mio. Euro, unter anderem aus dem Verkauf der Tochterfirma Böhler Profil. Laut Erste Group-Analysten lagen die Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel im Rahmen der Erwartungen. Positiv zu werten sei, dass der Jahresausblick für den freien Cash-Flow angehoben wurde.
Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat im ersten Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn erzielt. Der Umsatz fiel auf rund 1,27 Mrd. Euro, nach 1,34 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode. Der Gewinn nach Steuern verbesserte sich dagegen von 15,2 Mio. auf 35,6 Mio. Euro. Mit den Zahlen wurden die vorläufigen Eckdaten bestätigt, schreibt hier die Erste Group.
Zur AT&S-Aktie gab es zwei neue und sehr unterschiedliche Analystenmeinungen. Die Experten von Deutsche Bank Research revidierten ihr Kursziel von 310 auf 320 Euro nach oben und bekräftigten ihre Anlageempfehlung "Buy" für die Aktie des Leiterplattenherstellers. Bei der Berenberg Bank wurde das Kursziel von 35 auf 100 Euro erhöht. Die Analysten stufen die Titel jedoch weiterhin mit "Sell" ein. In einem positiven Technologieumfeld kletterten die AT&S-Papiere um fast sechs Prozent auf 155 Euro hoch.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ