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Derzeit werden die Märkte von Rückgängen bei den Ölpreisen angetrieben, wobei es zu großen Schwankungen kommen kann. "Für Bewegung sorgen die Entwicklungen im Iran-Konflikt, bei dem es derzeit neue Friedenshoffnungen gibt", schreiben die Analysten der Helaba. Aber auch die Devisenmarktinterventionen der japanischen und US-amerikanischen Behörden zugunsten des Yen lassen aufhorchen, hieß es weiter von den Experten.
Laut US-Präsident Donald Trump sind aktuell Gespräche mit dem Iran im Gang. Und zwar "auf Wunsch" Teherans, wie Trump am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus erklärte. Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormuz. Mittlerweile wurde in der Straße von Hormuz vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen. Der Frachter sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO).
Der Leiterplattenhersteller AT&S, der stark von den KI-Werten abhängig ist, zog bereits 4,0 Prozent hoch. AT&S hat heute bekanntgegeben, im 1. Quartal wieder einen Gewinn gemacht zu haben. Dabei profitierte man von einer anhaltend starken Marktnachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz. Der Konzernumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 37,5 Prozent auf 549 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um rund 134 Prozent auf 165 Mio. Euro, währungsbereinigt lag das Plus bei 163 Prozent. Die EBITDA-Marge stieg von 17,7 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 30,1 Prozent.
Raiffeisen Bank International (RBI) legten um 1,15 Prozent auf 61,65 Euro zu. Die Analysten von Deutsche Bank Research haben heute ihr Kursziel für die RBI-Aktien von 40,00 auf 46,00 Euro nach oben revidiert. Das Anlagevotum "Hold" wurde von der zuständigen Expertin Marlene Eibensteiner bestätigt, nachdem die Bank Zahlen für das Halbjahr vorgelegt hat. Die RBI meldete für das zweite Quartal 2026 laut Eibensteiner solide Ergebnisse für das Kerngeschäft ohne Russland mit einem um 4 Prozent höheren Vorsteuergewinn. Dieser Anstieg resultierte aus einem leicht über den Erwartungen liegenden Nettozinsertrag von einem Prozent.
Auch die Branchenkollegen verbuchten Gewinne: Erste Group plus 1,0 Prozent und BAWAG plus 0,6 Prozent. OMV legten unter den weiteren Schwergewichten 1,1 Prozent zu.
Am Ende der ATX-Liste waren die Papiere von Do&Co, die 1,5 Prozent abgaben.