Wiener Börse eröffnet mit Verlusten

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KI-Bedenken belasten auch die Wiener Börse
 © Themenbild, Apa, HELMUT FOHRINGER
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Die Wiener Börse hat den Handel am Montag mit Verlusten aufgenommen. Der Leitindex ATX lag am Vormittag 1,25 Prozent tiefer bei 6.799,38 Punkten. Der ATX Prime gab um 1,22 Prozent auf 3.337,72 Zähler nach. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Frühhandel mit den Aktienkursen größtenteils abwärts. Dabei belasten wieder steigende Ölpreise und neue KI-Bedenken.

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Die Ölpreise legten zum Wochenstart wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Straße von Hormuz zu. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November näherte sich im Frühhandel wieder der Marke von 110 US-Dollar.

Zudem bringt die rasante KI-Entwicklung Sorgen mit sich. Große amerikanische KI-Firmen zeigen sich nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, zeigte sich am Wochenende besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar Schaden zu verursachen.

Die KI-Sorgen belasten weltweit die Werte mit Fantasie bei diesem Trendthema. In Asien litten bereits die Aktien von SK Hynix und Samsung darunter. An der Wiener Börse verbilligten sich die AT&S-Anteilsscheine um über acht Prozent.

In Österreich setzte sich für die Lenzing-Aktie der Abwärtstrend mit einem Minus von fast drei Prozent fort, nachdem die Titel des oberösterreichischen Faserherstellers bereits am Freitag über drei Prozent verloren hatten.

Aufwärts ging es hingegen für die Aktien von UNIQA mit einem Plus von 1,21 Prozent sowie von Strabag mit einem Plus von 1,13 Prozent.

Am Mittwochabend entscheidet die US-Notenbank über eine mögliche Leitzinserhöhung. "Wir halten einen solchen Schritt für wahrscheinlich, auch wenn die Notenbanker vonseiten des Weißen Hauses unter Druck gesetzt werden, stillzuhalten", hieß es von Helaba.

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