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Für eine positive Note sorgten Stimmungsdaten aus dem Euroraum. Sowohl der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister als auch jener der Industrie hellten sich überraschend stark auf.
Ansonsten bleibt das Umfeld zum Wochenausklang zwar trübe, neue Hiobsbotschaften blieben aber aus. Sorgen um KI-Investitionen und Kriegshandlungen in Nahost sind weiterhin Unsicherheitsfaktoren am Markt. Der Brent-Ölpreis kam jedoch etwas von der Kursspitze zurück und fiel wieder unter 100 US-Dollar je Barrel. Zudem verhängen die Vereinigten Staaten neue Zölle gegen 60 Handelspartner, darunter auch auf Waren aus der Europäischen Union. Marktbeobachter sehen darin jedoch keine neuen negativen Auswirkungen.
Klar hinauf ging es zum Sitzungsauftakt mit den Industriewerten. Andritz lagen mit plus 4,9 Prozent an der ATX-Spitze, gefolgt von voestalpine mit plus 1,9 Prozent. Ebenfalls unter den besseren Werten fanden sich CA Immo wieder, die von einem am Vorabend angekündigten Aktienrückkaufprogramm gestützt 1,2 Prozent zulegten.
Wienerberger fielen dagegen um weitere 1,4 Prozent auf 20,10 Euro, nachdem weitere Analysten mit Abstufungen auf die am Dienstag ausgegebene Gewinnwarnung des Baustoffkonzerns reagierten. Jene der Erste Group senkten ihre Kaufempfehlung für die Aktien von "Buy" auf "Accumulate". Zudem wurde von Analyst Michael Marschallinger das Kursziel von 34,70 auf 24,20 Euro herabgestuft. Auch Exane BNP nahm ihr "Outperform"-Rating für die Titel zurück und bewertet sie nun mit "Neutral". Das Kursziel wurde von 27 auf 20 Euro zusammengestrichen.