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Für den ATX Prime ging es um 0,16 Prozent auf 2.804,38 Zähler hinauf. Ein ähnliches Bild gab auch das europäische Umfeld ab.
Obwohl die Waffenruhe im Nahen Osten fragil bleibt, kommt bisher kein neuer Druck durch die Ölpreise auf, die aktuell der zentrale Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt sind. Am Wochenende sollen in Pakistan Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA stattfinden. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen zudem auf angekündigte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon und der Meldung des US-Präsidenten Donald Trump, dass Israel seine Angriffe auf den Libanon einstellen werde. "Das ist von Bedeutung, da der Libanon bisher ein potenzielles Haupthindernis für den Waffenstillstand war", so die Experten.
Davor richten sich die Blicke auf Verbraucherpreisdaten aus den USA. Wegen der höheren Benzinpreise ist mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate für März zu rechnen.
Mit Blick auf die Einzelwerte lieferte eine Reihe an Analystenstudien neue Impulse. OMV fielen um 1,2 Prozent auf 59,85 Euro. Die kanadische Bank RBC behielt ihr "Underperform"-Rating und ihr Kursziel von 60 Euro für die Aktien des Ölkonzerns bei. Zudem kürzte Berenberg ihr Kursziel für die Papiere leicht von 56,00 auf 55,00 Euro. Das Anlagevotum "Hold" wurde von Analyst Henry Tarr unverändert beibehalten.
Im Telekomsektor notierten Telekom Austria bei 9,31 Euro unverändert. EuroTeleSites wurden noch nicht gehandelt. Sie bleibe weitgehend optimistisch für die Branche, schrieb Erste-Analystin Nora Varga-Nagy im Zuge einer Sektorstudie. Sie stufte die Aktien der Telekom Austria von "Hold" auf "Buy" hoch und hob das Kursziel von 10,3 auf 12 Euro an. Für EuroTeleSites setzte die Erste-Expertin hingegen ihr Kursziel von 5,90 auf 5,35 Euro herab, hielt aber ihre "Accumulate"-Empfehlung bei.
Weiter im Blick der Investoren stehen auch die Addiko-Aktien. Nachdem die RBI ein Übernahmeangebot vorgelegt hatte, zog die slowenische Bank NLB nach. Sie kündigte am Donnerstagabend ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von 29,00 Euro je Aktie in bar an. Am Donnerstag hatten die Titel bei 24,60 Euro geschlossen.