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Die Finanzmärkte werden unverändert von den Meldungen zum Nahost-Konflikt und zur Straße von Hormuz beeinflusst, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Einmal dominieren Hoffnungen, dann wieder Enttäuschungen und so bleibt die Nervosität laut Experten erhöht, auch weil die Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA noch in der Schwebe sind. Immerhin hat US-Präsident Trump den Waffenstillstand verlängert. Trotz des phasenweisen Optimismus an den Finanzmärkten wirken sich der Nahost-Konflikt und vor allem die Seeblockade negativ auf die Weltwirtschaft aus, hieß es weiter von den Analysten.
Mit Zahlenvorlagen rückten am heimischen Aktienmarkt Telekom Austria und EuroTeleSites ins Blickfeld. Zudem wird die Aktie der Erste Group zur Wochenmitte ex Dividende gehandelt. Die Telekom Austria Gruppe hat dank starkem Wachstum in Ost- und Südosteuropa (CEE) im ersten Quartal mehr Umsatz und Gewinn verbucht. Auch die Zahl der Mobilfunkkunden legte deutlich zu. Die Telekom-Aktie reagierte mit plus 0,6 Prozent.
Die Telekom-Austria-Schwester EuroTeleSites, in der die Mobilfunkmasten gebündelt sind, steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 7,1 Prozent auf 72,5 Mio. Euro. Das EBITDA legte um 4,7 Millionen Euro auf 64,3 Mio. Euro zu. Mit der Inbetriebnahme von 42 neuen Standorten stieg die Gesamtzahl auf 13.837 Standorte. Hier legten die Anteilsscheine um 0,9 Prozent zu.
Die Papiere der Erste Group fielen um 0,7 Prozent bzw. 0,7 Euro. Als Dividende wurden 75 Cent je Aktie ausgeschüttet. Abwärts ging es auch mit den Branchenkollegen. Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 1,4 Prozent und die Aktionäre der BAWAG mussten ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent verbuchen.
Weiter auf Höhenflug präsentierten sich die AT&S-Titel mit plus 4,1 Prozent. Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien des Leiterplattenherstellers in Summe bereits beachtliche fast 190 Prozent gewonnen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ