Wells Fargo steigerte Gewinn im vierten Quartal

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Gewinnplus beo Wells Fargo
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Die US-Großbank Wells Fargo hat im vierten Quartal dank eines florierenden Kreditgeschäfts und höherer Zinseinnahmen mehr verdient. Der Nettogewinn kletterte auf 5,36 (Vorjahr: 5,08) Mrd. Dollar (4,6 Mrd. Euro) oder 1,62 (1,43) Dollar je Aktie, wie das viertgrößte US-Kreditinstitut am Mittwoch mitteilte. Der Zinsüberschuss stieg um vier Prozent auf 12,33 Mrd. Dollar. Die Aktie der Bank aus San Francisco gab im vorbörslichen Handel dennoch um knapp ein Prozent nach.

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"Wir haben erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und das Geschäftswachstum durch größere Einsparungen finanziert", erklärte Bank-Chef Charlie Scharf. "Beweise für das gestiegene Wachstum sind im gesamten Unternehmen zu sehen." Er verwies auf ein Wachstum von 20 Prozent bei neuen Kreditkartenkonten, einen Anstieg der Autofinanzierungen um 19 Prozent, ein Kreditwachstum von zwölf Prozent im Firmenkundengeschäft und einen Zuwachs von 14 Prozent bei den Gebühren im Investmentbanking. Die Risikovorsorge für Kreditausfälle sank auf rund 1 Mrd. Dollar.

Die Zahlen runden ein starkes Jahr für Wells Fargo ab. Im Juni hatten die Aufsichtsbehörden eine Bilanzsummen-Obergrenze von 1,95 Billionen Dollar aufgehoben. Damit endete eine Strafe im Zusammenhang mit dem Skandal um fingierte Konten, die das Wachstum von Wells Fargo jahrelang gebremst hatte. Gleichzeitig setzt das Geldhaus seinen Sparkurs fort. Im abgelaufenen Quartal fielen Abfindungskosten in Höhe von 612 Mio. Dollar an. Unter Scharf hat die Bank ihre Belegschaft verkleinert, um mit den Kostensenkungen langfristige Wachstumsinitiativen zu finanzieren.

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