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In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Jahresvergleich erneut gefallen. Sie gingen im Jänner im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten einen stärkeren Rückgang um 2,6 Prozent erwartet. Die Rate verharrte so auf dem Niveau vom Dezember. Die Jahresrate liegt damit den sechsten Monat in Folge im negativen Bereich.
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Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Jänner um 0,7 Prozent. Hier war lediglich ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet worden. Angetrieben wurde die Preisentwicklung im Monatsvergleich vor allem durch gestiegene Energiepreise.
Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Die EZB hatte ihre Leitzinsen zuletzt stabil gehalten.