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Eine Rendite von über zehn Prozent hatte Vorstandschef Björn Gulden für die Branche lange als nicht machbar bezeichnet. Im vergangenen Jahr verbesserte sie sich auf 8,3 (2024: 5,6) Prozent. Dabei soll der Umsatz in diesem und in den beiden folgenden Jahren währungsbereinigt um jeweils einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen - gebremst von Europa, wo Adidas 2026 nur noch ein Wachstum von etwa fünf Prozent erwartet.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent gestiegen, ohne die aufgegebene Marke "Yeezy" waren es sogar 13 Prozent. Unter dem Strich blieb aber nur ein Plus von 4,8 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr peilt Adidas ein weiteres Umsatzplus von zwei Milliarden Euro an. Das Betriebsergebnis soll sich auf 2,3 (2025: 2,06) Milliarden Euro verbessern und damit prozentual stärker als der Umsatz wachsen. Belastungen durch Zölle und Wechselkurse von 400 Millionen Euro will Adidas dabei wegstecken.
Die Dividende für 2025 soll um 80 Cent auf 2,80 Euro je Aktie steigen. Einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro hatte Adidas bereits Ende Jänner angekündigt. Für die beiden Folgejahre gab der Aufsichtsrat dem Vorstand bereits jetzt einen Freibrief, weitere Rückkaufprogramme in dieser Größenordnung aufzulegen.