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In einem unsicheren Konjunkturumfeld blickt der deutsche Chemiekonzern Wacker nun etwas vorsichtiger auf die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr. Der operative Gewinn dürfte sich hingegen in der Tendenz besser entwickeln als bisher gedacht. Hintergrund sei eine gute operative Entwicklung im zweiten Quartal sowie ein nicht-operativer Ertrag aus einer Änderung bei den Pensionsrückstellungen.
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Das Unternehmen rechnet laut einer Mitteilung vom Donnerstag für 2026 mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, nachdem bisher ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet wurde. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sieht Wacker Chemie jetzt bei 625 bis 750 Mio. Euro. Bisher wurden 550 bis 700 Mio. angepeilt.
Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen den Umsatz im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 1,52 Mrd. Euro, der operative Gewinn wuchs um 85 Prozent auf 211 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein nicht-operativer Ertrag von 36,7 Mio. Euro.