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Die Beschäftigten könnten dazu beitragen, indem sie Qualität, Produktivität und Leistung verbesserten, so Antlitz weiter. Die Nutzfahrzeugfabrik in der Landeshauptstadt mit mehr als 12.000 Mitarbeitenden gehört zu den vier Standorten des VW-Konzerns, deren Zukunft das Management infrage stellt. Antlitz erklärte, die höheren US-Importzölle verteuerten den in Hannover produzierten Kleinbus ID.BUZZ so stark, dass die Nachfrage gesunken sei. "Wir bauen gute Autos, verdienen damit aber zu wenig, weil unsere Kosten zu hoch sind", sagte der Manager. Werksschließungen seien immer die teuerste und letzte Lösung. Sollte es trotz aller Bemühungen keine wirtschaftliche Belegung der Fabrik ab 2030 geben, müssten neue Perspektiven und Beschäftigung geschaffen werden. Als Beispiel verwies er auf das VW-Werk Osnabrück, wo es Insidern zufolge zu einem Verkauf an den israelischen Rüstungsproduzenten Rafael kommen könnte.
Zu Beginn der neunten und letzten Versammlung in den deutschen VW-Werken demonstrierten die Beschäftigten gegen Schließungspläne mit minutenlangen Pfiffen, wie ein Teilnehmer erklärte. "Hannover muss ein großes - fahrzeugbauendes Werk – in der Volkswagen-Familie bleiben!", forderte IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger laut Redetext. Mit Blick auf die Vereinbarung zwischen dem VW-Konzern, Betriebsrat und IG Metall von Ende 2024, die den Abbau von 50.000 Stellen in Deutschland und tarifliche Einschnitte sowie Investitionen vorsah, warnte der Gewerkschafter: "Wenn der Vorstand diese Vereinbarung heute wieder infrage stellen will, dann wird der Werkboden an allen Standorten brennen." Die damals ausgehandelte Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 sei unkündbar. "Die IG Metall wird keine Werksschließungen akzeptieren. Und wir werden auch ein schleichendes Ausbluten unserer Standorte nicht zulassen."