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Die rund 2,6 Tonnen schweren Satelliten sollen in einer mittleren Erdumlaufbahn kreisen und einen zentralen Teil der Infrastruktur bilden. OHB-Chef Marco Fuchs sprach von einem bedeutenden Schritt Europas in die Unabhängigkeit. Eine eigenständige Kommunikationsinfrastruktur sei in einer digitalisierten Welt unabdingbar, sagte er.
IRIS ist nach dem Navigationssystem Galileo und dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus das dritte große Raumfahrtprojekt der Europäischen Union. Es soll als Antwort auf den wachsenden Bedarf an souveräner Datenübertragung eine abhörsichere und krisenfeste Kommunikation für Regierungen und Wirtschaft gewährleisten, aber auch Funklöcher in entlegenen Gebieten schließen. Insgesamt ist ein Netzwerk aus 348 Satelliten in verschiedenen Umlaufbahnen geplant. Die ersten Flugkörper sollen 2029 ins All starten, ab 2030 sollen erste Dienste zur Verfügung stehen.
ARCHIV - 19.03.2026, Bremen: Blick auf das Firmengebäude von OHB. (zu dpa: «Wie die Bundeswehr im Weltraum präsenter werden soll») Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++