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"Nach einem vielversprechenden Start ins Jahr hat der Krieg im Nahen Osten vorerst zu einer stärkeren Volatilität und leicht höheren Finanzierungskosten geführt", sagte Grosse. Der ehemalige SAP- und Vodafone-Vorstand Mucic hatte im Jänner den Chefposten bei Vonovia übernommen. Er hat in Erwartung steigender Zinsen angekündigt, die milliardenschwere Schuldenlast Vonovias deutlich abbauen zu wollen. Denn die Zentralbanken könnten angesichts steigenden Inflationsdrucks durch den Iran-Krieg an der Zinsschraube drehen. Er will den Verschuldungsgrad (LTV) von zuletzt 45,4 Prozent bis Ende 2028 auf rund 40 Prozent senken. Im Tagesgeschäft rund um Wohnraum strebt er indes Wachstum an.
Der Manager hat bereits Teile des Immobilienportfolios für mögliche Verkäufe identifiziert. Vonovia könnte sich von Beteiligungen und Wohnungspaketen in einem Volumen von rund 5 Mrd. Euro trennen, hatte er angedeutet. Die Bochumer drücken nach der rasanten Expansion in der Vergangenheit - unter anderem hatten sie den Konkurrenten Deutsche Wohnen geschluckt - Schulden in einer Höhe von rund 40 Mrd. Euro.
Im Tagesgeschäft verdiente Vonovia im ersten Quartal etwas mehr. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) stieg im ersten Quartal um 1,4 Prozent auf rund 711,6 Mio. Euro. Die Mieten legten organisch um vier Prozent zu. Für das laufende Jahr 2026 erwartet Vonovia weiter eine Steigerung des bereinigten operativen Gewinns (EBITDA) auf 2,95 bis 3,05 Mrd. Euro - nach 2,8 Mrd. Euro im Vorjahr.