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Im abgelaufenen vierten Quartal übertraf Arm mit einem Umsatz von 1,49 Milliarden Dollar ebenfalls die Erwartungen von 1,47 Milliarden Dollar.
Die Aktien von Arm drehten an der Wall Street nachbörslich ins Plus und legten um rund neun Prozent zu. Die Arm-Aktie ist in diesem Jahr bereits um mehr als 91 Prozent gestiegen und hat damit andere große Branchenvertreter wie Nvidia, AMD und Broadcom hinter sich gelassen.
Arm profitiert von den massiven Investitionen der Technologiekonzerne in KI-Rechenzentren. Die Chiparchitekturen des Unternehmens gelten als besonders energieeffizient. Dies ist ein entscheidender Vorteil für Betreiber von Rechenzentren, die den steigenden Strombedarf und die Wärmeentwicklung großer KI-Modelle in den Griff bekommen müssen. "Wir sind sehr optimistisch, was die Nachfrage in Rechenzentren angeht", sagte Arm-Chef Rene Haas der Nachrichtenagentur Reuters. Im laufenden Quartal verzeichne man einen recht deutlichen Anstieg der Lizenzeinnahmen in diesem Bereich. Im traditionell starken Smartphone-Geschäft dämpft jedoch ein Mangel an Speicherchips die Verkäufe, was die Einnahmen von Arm belasten könnte.
Für die Zukunft setzt der Konzern große Hoffnungen auf seinen neuen AGI-Prozessor für Rechenzentren. Arm hat sich nach eigenen Angaben für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 Kundenaufträge im Wert von zwei Milliarden Dollar für diesen Chip gesichert.