Verzicht auf Rabatte lässt bei Dr. Martens Kasse klingeln

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Dr. Martens änderte Rabatt-Strategie
 © AFP, PHILIP DAVALI, Apa
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Weniger Umsatz, aber ein satter Gewinnsprung: Der britische Schuhhersteller Dr. Martens erntet die Früchte seiner neuen Strategie, die den weitgehenden Verzicht auf Rabatte vorsieht. Der bereinigte Vorsteuergewinn schnellte im Geschäftsjahr 2025/26 um 61 Prozent auf 55 Millionen Pfund (63,2 Mio. Euro) in die Höhe, obwohl der Umsatz um knapp drei Prozent auf 765 Mio. Pfund schrumpfte, wie der für seine Stiefel mit gelber Naht bekannte Traditionskonzern am Dienstag mitteilte.

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Vorstandschef Ije Nwokorie erklärte, das Unternehmen habe die Wende zum Gewinnwachstum geschafft. Man habe sich darauf konzentriert, die Qualität der Einnahmen zu verbessern, indem man Rabattaktionen sowohl im eigenen Geschäft als auch im Großhandel reduziert habe. Dies führte zu einer höheren Bruttomarge. Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 rechne er mit einem weiteren deutlichen Gewinnwachstum. "Die Nachfrage nach der Marke Dr. Martens wächst weiter", erklärte Nwokorie. Dies zeige sich in steigenden Zahl von Kooperationsanfragen, einer verstärkten Unterstützung seitens der Großhandelspartner sowie einer starken Resonanz der Verbraucher auf neue Produktfamilien. Die Dividende soll stabil bei 2,55 Pence je Aktie gehalten werden.

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