Verkauf des Russland-Geschäfts lastet auf Citigroup-Gewinn

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Der Überschuss sei im Schlussquartal um 13 Prozent gefallen
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Der Verkauf des Russland-Geschäfts hat den Gewinn der US-Großbank Citigroup im vierten Quartal einbrechen lassen. Florierende Geschäfte mit Firmenkunden und in der Investmentsparte glichen die Belastung nicht aus. Der Überschuss sei in den drei Monaten bis Ende Dezember um 13 Prozent auf 2,47 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro) gefallen, teilte die drittgrößte US-Bank mit.

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Grund dafür war ein Verlust von 1,2 Mrd. Dollar im Zusammenhang mit dem Verkauf der russischen Tochtergesellschaft. Ohne diese einmalige Belastung wäre der Gewinn gestiegen.

Die Einnahmen im Investmentbanking kletterten dagegen um 35 Prozent auf 1,29 Mrd. Dollar. Die gesamte Branche profitierte von einer Erholung im Fusions- und Übernahmegeschäft in der zweiten Jahreshälfte 2025. Die Führung der Citigroup hatte im vergangenen Monat den Verkauf der russischen Sparte AO Citibank an Renaissance Capital gebilligt. Der daraus resultierende Verlust vor Steuern in Höhe von 1,2 Mrd. Dollar hing den Angaben zufolge hauptsächlich mit Währungsumrechnungen zusammen.

Konzernchefin Jane Fraser treibt einen tiefgreifenden Umbau der Bank voran. Noch in dieser Woche sollen dabei einem Insider zufolge rund 1.000 Stellen gestrichen werden. An der Börse kam die Strategie zuletzt gut an. Die Aktie der Citigroup legte im Gesamtjahr 2025 um 65,8 Prozent zu und schnitt damit deutlich besser ab als die Papiere der Konkurrenz. Die Rivalen JPMorgan Chase, Bank of America und Wells Fargo hatten ebenfalls florierende Geschäfte gemeldet.

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