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Sowohl der Indikator für die Erwartungen der Verbraucher als auch die Beurteilung der aktuellen Lage verbesserten sich jeweils stärker als erwartet.
"Die Verbesserung war zwar insgesamt gering, aber breit angelegt und erstreckte sich über alle Einkommensklassen, Bildungsniveaus, ältere und jüngere Verbraucher sowie Republikaner und Demokraten gleichermaßen", kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage.
Die Stimmung im Land liege jedoch weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau, da die Verbraucher nach wie vor von einem Druck auf ihre Kaufkraft berichten. Grund seien hohe Preise und die Aussicht auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes. Die außenpolitischen Turbulenzen würden laut Hsu mit Ausnahme der Zollpolitik kaum eine Rolle für den Verbraucher spielen.
Die Verbraucher erwarten auf kurze Sicht eine Inflationsrate von 4,0 Prozent. Zunächst waren noch 4,2 Prozent ermittelt worden. Die längerfristigen Inflationserwartungen lagen bei 3,3 Prozent. Hier waren zunächst 3,4 Prozent festgestellt worden. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.
CHICAGO - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/KAMIL KRZACZYNSKI