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"Der Markt setzt nun fest darauf, dass der Iran-Krieg bald endet - und falls das nicht gelingt, dass zumindest das Öl aus dem Nahen Osten wieder fließt", so Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Zudem trugen die besser als erwarteten Oracle-Zahlen zur der Erholung bei.
Zu dem Bericht des "Wall Street Journal" äußerte sich Stanzl indes skeptisch: "Die Freigabe strategischer IEA-Reserven wäre eine rein symptomatische Behandlung einer Krise, die schnell zur größten des Ölmarktes der Geschichte werden könnte."
Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog um 1,43 Prozent auf 55.025,37 Punkte an. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen neben dem Ölpreis auf den Rückgang des Erzeugerpreisanstiegs im Februar. Dieser sei nun den dritten Monat in Folge schwächer geworden. Allerdings bleibe abzuwarten, wie der Ölpreisanstieg in diesem Monat sich auswirken werde. Deutliche Gewinne verzeichneten Nintendo dank einer neuen Pokemon-Version.
Auch die südkoreanische Börse setzte ihre Erholung fort. Der australische ASX zog ebenfalls an und schloss 0,59 Prozent fester mit 8.743,48 Punkten. Durchwachsen war unterdessen die Lage an den chinesischen Börsen. Der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong schloss mit minus 0,24 Prozent auf 25.898,76 Punkte, während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen um 0,64 Prozent auf 4.704,50 Punkte zulegte.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL