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Etwas tiefere Rohölnotierungen konnten an den Aktienmärkten nicht beflügeln. Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt laut "Wall Street Journal" die größte Freigabe von Ölreserven in ihrer Geschichte, um die wegen des US-israelischen Krieges mit dem Iran gestiegenen Rohölpreise zu senken.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine dünne Meldungslage vor. Zahlenvorlagen stehen erst am morgigen Donnerstag von der Post, Vienna Insurance und Flughafen Wien zur Veröffentlichung an.
Deutliche Kursrückgänge wiesen in den ersten Handelsminuten die Aktien der Stromversorger auf. Die Verbund-Anteilsscheine gaben 1,6 Prozent nach. EVN verbilligten sich um 1,3 Prozent.
Verkaufsdruck gab es auch bei den Bankenwerten zu sehen. Erste Group-Titel ermäßigten sich um 1,1 Prozent. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ebenfalls ein Minus von 1,1 Prozent verbuchen. BAWAG fielen um vergleichsweise moderate 0,2 Prozent.
Merklich abwärts ging es auch mit den Versicherern. Vienna Insurance fielen um 2,3 Prozent und UNIQA sanken um 0,8 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ