
©APA/APA/AFP/KENA BETANCUR
Der Iran-Krieg hat das Wachstum der US-Wirtschaft im Frühjahr gebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 1,5 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit 2,1 Prozent Wachstum gerechnet. Zu Jahresbeginn war beim BIP noch ein Zuwachs von 2,1 Prozent herausgesprungen.
von
Die US-Konjunktur hat sich der US-Notenbank zufolge in jüngster Zeit weiter gut gehalten und sogar leicht belebt. Zudem sei die Beschäftigung gestiegen und die Inflation habe sich möglicherweise abgeschwächt, hieß es in dem Mitte des Monats erschienenen Konjunkturbericht "Beige Book" der Federal Reserve. Die befragten Unternehmen rechneten in den kommenden Monaten mehrheitlich mit einem weiteren Wirtschaftswachstum. Allerdings gebe es eine größere Unsicherheit mit Blick auf die Treibstoffkosten. Im Zuge des Ende Februar ausgebrochenen Iran-Krieges haben sich die Energiekosten für Firmen und Verbraucher stark erhöht.