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Konzernchef Albert Bourla sprach von einem "starken zweiten Quartal". Im Berichtszeitraum setzte der Pharmamulti - auch dank hoher Zuwächse bei seinem Kassenschlager Eliquis (Blutverdünner) - mit gut 15 Milliarden Dollar rund 3 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit weniger gerechnet.
Der bereinigte Gewinn sank um einen Cent auf 0,77 Dollar je Papier. Unter dem Strich stand ein Verlust von 248 Millionen Dollar, nachdem einem Überschuss von 2,9 Milliarden vor einem Jahr. Für den Verlust waren vor allem milliardenschwere Abschreibungen für eine gefloppte Studie mit einem Lungenkrebsmedikament verantwortlich.
Zudem verschärft Pfizer seine Sparmaßnahmen. Die Kosten sollen um eine weitere Milliarde Dollar sinken, erreicht werden soll dies von 2027 bis 2029 durch die Optimierung von Produktportfolio und Netzwerk sowie durch Produktivitätssteigerungen. Inklusive der bis Ende 2026 geplanten Kostensenkungen von rund 5,7 Milliarden Dollar sollen sich die Einsparungen damit bis 2029 auf 6,7 Milliarden Dollar summieren.