US-Börsen zur Eröffnung wenig bewegt bis tiefer

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Iran-Krieg bleibt im Fokus
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Nach der moderaten Erholung der US-Börsen zur Wochenmitte hat sich am Donnerstag zunächst wieder ein zurückhaltendes Geschäft eingestellt. Die Unsicherheiten rund um den Iran-Krieg drücken weltweit auf die Stimmung der Anleger.

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Der Dow Jones Industrial stieg in den ersten 25 Handelsminuten um 0,04 Prozent auf 46.449,25 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,33 Prozent auf 6.569,84 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,59 Prozent auf 21.800,77 Einheiten hinab.

Trotz anderslautender Darstellungen der US-Regierung hatte das iranische Außenministerium laufende Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende am Vorabend dementiert. "Ich erkläre mit Nachdruck, dass es keine Verhandlungen oder Gespräche mit der amerikanischen Seite gegeben hat", hatte Außenminister Abbas Araqchi im Staatsfernsehen gesagt und zudem Gespräche mit Washington abgelehnt.

An den Börsen herrsche rasch Ungeduld angesichts ausbleibender Fortschritte in Richtung Frieden, konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Je länger sich der Friedensprozess hinzieht, desto länger bleibt der Aufwärtsdruck beim Ölpreis immens. Und desto größer wird der Schaden für die Weltwirtschaft."

Während Energie-Aktien stiegen, gaben Bergbau-Werte aus den USA nach und litten unter Warnungen von US-Präsident Donald Trump in Richtung Iran. Trump hatte vor drei Tagen angesichts angeblich produktiver Gespräche mit dem Iran mitgeteilt, fünf Tage auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen zu verzichten. Aktuell aber bleibt die Lage für Außenstehende verworren.

Eine angestrebte Fusion über einen reinen Aktientausch gab den Aktien von Equitable Holdings und Corebridge Financial Auftrieb. Die Papiere der beiden US-Versicherungsunternehmen legten um jeweils bis zu 2 Prozent zu. Der Wert des fusionierten Unternehmens wird auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Olaplex sprangen um gut 50 Prozent hoch. Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel kauft den Shampoo-Hersteller für 1,4 Milliarden Dollar. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet.

Für Kodiak Sciences ging es ebenfalls um gut 50 Prozent nach oben, denn der Arzneimittelentwickler gab Phase-III-Studiedaten zur Behandlung diabetischer Retinopathie (Schädigung der Netzhaut) bekannt. Precigen stiegen um 34 Prozent. Der Umsatz wird laut dem Biopharma-Unternehmen im ersten Quartal voraussichtlich 18 Millionen Dollar übersteigen, getrieben durch den Verkauf seines Medikaments Papzimeos.

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