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Die US-Standardwerte an der Wall Street hielten sich am Dienstag etwas besser. So notierte der Leitindex Dow Jones Industrial zuletzt kaum verändert bei 53.437 Punkten. Der marktbreite S&P 500, in dem zugleich zahlreiche Technologiewerte enthalten sind, büßte 0,50 Prozent auf 7.707 Zähler ein.
Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpfen die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. "Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben", kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.
Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, waren vorbörslich am stärksten von Gewinnmitnahmen betroffen. So fielen die Titel von Nvidia um zwei Prozent. Die Papiere von Micron, SanDisk und Marvell Technology verbuchten Kursabschläge zwischen 4,4 und 6,2 Prozent.
Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot schnitt im zweiten Quartal deutlich besser ab als erwartet. Die Aktie gab dennoch leicht nach.
Die Anteilsscheine von Abercrombie & Fitch büßten drei Prozent ein, nachdem die Analysten von Raymond James die Aktien des Bekleidungsunternehmens nach der jüngsten Kursrally auf "Market Perform" abgestuft hatten.
Für die Papiere von Fabrinet ging es um 15 Prozent nach unten. Analysten zufolge hatten die Datacom-Umsätze des Unternehmens für Verfahrenstechnik und Fertigungsdienstleistungen enttäuscht.
Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu fielen um 7,9 Prozent. Das chinesische KI- und Internetunternehmen hatte einen deutlich geringeren Gewinn im zweiten Quartal gemeldet, der auf schwache Umsätze vor allem im Online-Marketing-Geschäft zurückzuführen war.