US-Börsen zur Eröffnung im Minus erwartet

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Nach der jüngsten Erholung dürften die US-Aktienmärkte am Freitag mit leicht negativer Tendenz starten. Geprägt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschärften Konflikt um Grönland und den zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Länder.

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Der Dow Jones wurde vom Broker IG eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,4 Prozent tiefer auf 49.187 Punkte taxiert, nachdem er am Donnerstag um 0,6 Prozent zugelegt hatte. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein Wochenverlust von rund 0,3 Prozent an.

Der Nasdaq-100 wird am Freitag 0,3 Prozent im Minus bei 25.445 Zählern erwartet. Daraus könnte für den von Tech-Werten geprägten Index ein Wochenminus von ebenfalls rund 0,3 Prozent herausspringen.

Der Chipkonzern Intel wird auf seinem Sanierungskurs von Lieferengpässen gebremst. Das Umsatzziel von 11,7 bis 12,7 Milliarden US-Dollar für das laufende Quartal enttäuschte die Wall Street: Die Intel-Aktie sackte im vorbörslichen US-Handel um 12,7 Prozent auf 47,44 US-Dollar ab. Allerdings hatte das Papier seit dem Jahreswechsel zuvor einen steilen Kursanstieg von fast 50 Prozent hingelegt.

Für JPMorgan-Analyst Harlan Sur war der Kursanstieg allerdings zu viel des Guten. Er hob sein Kursziel in einer Studie vom Freitag zwar an, allerdings nur von 30 auf 35 Dollar. Seine Einstufung für die Aktie lautet weiterhin auf "Underweight". Die jüngsten Kennzahlen des Halbleiterkonzerns fand er besser als erwartet, den Ausblick aber enttäuschend.

Für die Papiere von Nvidia ging es vorbörslich zuletzt um 0,9 Prozent nach oben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, haben chinesische Beamte den größten Technologiekonzernen des Landes den Kauf von Nvidias H200-KI-Chips erlaubt.

CSX stiegen vorbörslich um 2,2 Prozent, nachdem der Umsatzausblick des Logistikkonzerns auf 2026 besser als erwartet ausgefallen war.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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