US-Börsen zur Eröffnung ohne klare Richtung

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Dow Jones gibt nach, einige Techwerte erholt
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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An den New Yorker Börsen haben die Indizes am Mittwoch zunächst keine klare Richtung gefunden. Während der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China im Fokus der Finanzmärkte steht, gab es zur Wochenmitte im Iran-Krieg zumindest keine weitere Eskalation. Der Ölpreis bleibt auf hohem Niveau und die Straße von Hormuz weiter gesperrt.

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Der Dow Jones Industrial fiel im frühen Handel um 0,49 Prozent auf 49.518,68 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,13 Prozent auf 7.391,17 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,11 Prozent auf 26.115,99 Einheiten hinauf.

Die wieder etwas optimistischere Einstellung der Anleger zu einigen Techwerten wird auch mit der hochrangigen US-Delegation begründet, die mit Präsident Trump nach China reist. Neben dem Nvidia-Chef Jensen Huang sollen ihr auch Elon Musk von Tesla und Tim Cook von Apple angehören. Trump will bei seinem Besuch in Peking auf bessere Bedingungen für amerikanische Unternehmen drängen. Der Besuch gilt als wichtiger Test für das Verhältnis der beiden größten Volkswirtschaften.

Börsianern zufolge wird darüber hinaus darauf gehofft, dass die KI-Rally bei Unternehmen aus den Chip- und Speicherbranchen in Zeiten des knappen Angebots dieser Produkte noch mehr Aufwärtspotenzial bietet. Im frühen Handel legten einige Aktien wie Nvidia, Micron oder Qualcomm wieder klar zu. Die für große Schwankungen bekannten Titel von Wolfspeed, in die seit Tagen schon neue Kursfantasie gekommen ist, schossen um fast 30 Prozent hoch.

Kaum bewegt zeigen sich die in New York gehandelten Titel des chinesischen Internetkonzerns Alibaba. Das Unternehmen musste seinen ersten operativen Verlust seit dem Höhepunkt der Covid-Pandemie vermelden - unter dem Umstand, dass massiv in die Künstliche Intelligenz investiert wird, von der sich die Chinesen den Antrieb für die nächste Wachstumsphase erhoffen.

7,7 Prozent im Minus navigierten die Birkenstock-Aktien. Der deutsche Sandalenhersteller, dessen Aktien in New York gehandelt werden, enttäuschte Experten zufolge mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung im zweiten Geschäftsquartal. Luca Solca von Bernstein schrieb, die jüngsten Zweifel von Anlegern an der Aktie würden davon nicht ausgeräumt.

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