USA: Industriestimmung trübt sich unerwartet deutlich ein

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Indikator signalisiert aber weiterhin Wachstum
 © AFP, JEFF KOWALSKY, Apa
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Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im August unerwartet deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 1,0 Punkte auf 54,6 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Dienstag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte gerechnet. Der ISM-Index bleibt damit aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität.

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Der Indikator für neue Aufträge gab besonders deutlich nach. Aber auch der Beschäftigungsindikator sank. Am Freitag wird der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung veröffentlicht. Der Wert für die bezahlten Preise blieb stabil.

Die Zahlen dürften die Leitzinserhöhungserwartungen mit Blick auf die US-Notenbank Fed nach Einschätzung von Helaba-Ökonom Ulrich Wort kaum dämpfen. "Zuletzt haben steigende Energiepreise und erhöhte Inflationssorgen die Zinsfantasie angeregt", heißt es in einem Kommentar. "Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September liegt derzeit bei etwa 67 Prozent."

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