Europas Leitbörsen leichter - Euro-Stoxx-50 verliert 0,14 %

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Nach negativen Überseebörsenvorgaben - Hohe Ölpreise belasten
 © AFP, JOHN THYS, Apa
©AFP, JOHN THYS, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die europäischen Börsen haben sich am Mittwoch im Frühhandel leichter präsentiert. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 gab bis kurz nach zehn Uhr um 0,14 Prozent auf 6.360 Einheiten nach. Der DAX in Frankfurt verlor 0,38 Prozent auf 25.872 Punkte. Außerhalb der Eurozone ermäßigte sich der Londoner FTSE-100 um 0,28 Prozent auf 10.759 Einheiten.

von

Als Belastungsfaktoren werteten Marktbeobachter die schwachen Überseebörsenvorgaben von der Wall Street und aus Asien. Zudem sind die Ölpreise nach erneuten gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 95,47 US-Dollar gehandelt und damit fast ein Prozent höher als am Vortag.

Eine Abwärtstendenz gab es in Europa bei den Autowerten zu sehen, welche in einer Branchenbetrachtung als schwächster Sektor gemieden wurde. Hier rückte die Aktie von Volkswagen mit einem Abschlag von 2,9 Prozent in den Fokus. Der Autobauer muss den Euro-Stoxx-50 am 21. September verlassen, wie der Indexanbieter ISS Stoxx am Dienstagabend bekannt gab. Angesichts der Krise der Wolfsburger ist der Aktienkurs seit Jahresbeginn um mehr als ein Viertel gesunken. Auf Sicht von fünf Jahren liegt das Minus sogar bei fast zwei Dritteln. Überraschend kommt der Abstieg aus dem europäischen Leitindex einem Händler zufolge nicht.

Die Papiere von Porsche bremsten um 2,5 Prozent. Bei Renault gab es einen Abschlag von 2,2 Prozent zu sehen und Stellantis gaben 2,1 Prozent nach.

Als stärkster Sektor etablierte sich hingegen der Bankenbereich. Die Aktionäre von der ABN Amro konnten ein Plus von zwei Prozent einstreifen. ING Groep verteuerten sich ebenfalls um zwei Prozent. Die Titel der Bank Austria-Mutter, UniCredit, legten 0,4 Prozent zu.

Im Euro-Stoxx-50 markierte die Adidas-Aktie mit plus 1,9 Prozent den Spitzenplatz. Die britische Investmentbank Barclays nahm die Bewertung des Sportartikelherstellers mit einer positiven Anlageempfehlung auf. Die neu verantwortliche Analystin Viktoria Petrova sieht insbesondere die Innovationstage der Herzogenauracher am 23. und 24. September als Kurstreiber.

AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages